Workation – bedeutet in der lockeren polnischen Übersetzung – „Arbeits-Urlaub“, d.h. eine Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen – einer Erholungsreise mit den dienstlichen Pflichten.
Die Tourismusregionen entscheiden sich immer öfter für die Erschaffung sog. Dörfer für die digitalen Nomaden – in denen eine bestimmte Anzahl an Leuten unterkommen kann, die vor ihrer Ankunft einen mindestens einmonatigen Workation-Aufenthalt anmelden. Die Gäste erhalten eine vorbereitete Liste mit Übernachtungsplätzen, die ihnen zu günstigen Konditionen angeboten werden, ein Angebot mit Ermäßigungen auf Dienstleistungen und Produkte vor Ort, sowie einen reservierten Platz im Coworking – mit Internetzugang, einem bequemen Schreibtisch und anderen unentbehrlichen Annehmlichkeiten.
Die Telearbeit aus dem Ausland kann eine perfekte Abwechslung zum Homeoffice sein.
Der Aufenthalt außerhalb des Wohnortes macht es für fast jeden reizvoll, nach beendeter Arbeit das Zimmer zu verlassen und sich in der Gegend umzusehen. Für die Workation fängt natürlich jeder an, Pläne zu schmieden, um das Haus zu verlassen, und natürlich sind es Pläne, die sich schlecht „auf später verschieben“ lassen. Schließlich sind Workations zeitlich begrenzt, so dass es also keine Chance gibt, die Erkundung der Gegend z.B. auf nächste Woche zu verschieben, wenn man weniger Arbeit haben wird. Das steigert noch zusätzlich die Motivation, um alle beruflichen Aufgaben, zu den üblichen Arbeitszeiten zu erledigen und den Nachmittag frei zu haben.
Worcation hilft also, sich zur Arbeit „zu aktivieren“
Der Aufenthalt an einem nicht alltäglichen Ort regt dazu an, etwas Neues nach der Arbeit zu unternehmen. Das kann ein Spaziergang über die Gegend oder ein Abend im Hotelschwimmbad sein. Wichtig dabei ist, dass wir viele Tätigkeiten, die uns nach einem vor dem Computer verbrachten Tag auf einer Workation als natürlich erscheinen, nach der Rückkehr nach Hause zu einer festen Gewohnheit werden lassen können, was zu einem gesünderen Lebensstil beiträgt.
Workaction – regt in kürzester Zeit zur größeren Selbstdisziplin und Effektivität an.
Wenn wir zu Hause arbeiten, gehen viele von uns davon aus, dass sie sich eine konkrete Zeit nehmen müssen – mehr oder weniger die standardmäßig im Büro verbrachte Zeit, d.h. etwa 7-8 Stunden – um den beruflichen Pflichten nachzugehen, wobei man sich die Arbeit so aufteilt, dass man sie seltener schneller erledigt. Dahingegen bewirkt die attraktive Umgebung auf einer Workation (und die Vielfalt der Möglichkeiten nach der Arbeit), dass man mehr als gewöhnlich Wert auf eine schnelle und zügige Erledigung der Arbeit legt. Ein solcher „Zeitdruck“ erlaubt es zu überprüfen, wie lange man wirklich für die Erledigung bestimmter Aufgaben braucht. Dank ein wenig Selbstdisziplin kann man seine Arbeitsabläufe dauerhaft beschleunigen, und die auf diese Weise erwirtschaftete Zeit ermöglicht es, neue Projekte und Aktivitäten in seinen Zeitplan aufzunehmen.